Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Weilerswist (NRW)

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Ein Wochenende in Mayen

Wir trafen uns am 16.10.09 um 15:00 Uhr am Gerätehaus in Lommersum um in die Jugendherberge nach Mayen zu fahren. Da wir nicht alle 18 Personen in unseren MFT bekamen, durften wir uns in Absprache mit GemBi Peter Ditz, den MTF aus Weilerswist leihen. Zudem fuhren Nicole und Guido Schmitt noch mit ihrem PKW.

 

Nachdem wir uns alle von den Daheim gebliebenen verabschiedet  hatten, fuhren wir noch nach Vernich tanken (für Auto und Magen). Damit dem geliehenen MTF nichts passierte, fuhr er an zweiter Stelle. Und somit machten wir uns auf den Weg in ein spaßiges Wochenende. Doch während der Fahrt bekamen 2 Betreuer schon heiße Füße. Den DJ Mike drehte nicht nur die Musik auf, sondern auch die hintere Heizung.

 

Nachdem wir das AWO Seniorenheim hinter uns gelassen hatte, waren wir gegen ca. 16 Uhr an der Jugendherberge. Nachdem alles Organisatorische geklärt war und jeder einen Schlafplatz hatte, ging es die Zimmer zu besichtigen. Die Zimmer waren soweit ganz in Ordnung, mit einer Ausnahme. Die Jungs (in der Mehrheit) mussten noch die Betten überziehen! Die Mädels nicht! Bei den Berteuern gab es noch ein anderes Problem, es gab vor allem Hochbetten. Und so musste der älteste und zugleich kleinste (Opa Rossi) oben schlafen.

Vor dem Abendessen bekamen wir dann noch die „Heiligen Worte“ gesagt.

Danach veranstalteten wir ein kleines Kicker- Turnier. Während des Spiels kristallisierten sich immer mehr zwei Vereinslager hinaus, 1.FC Köln und FC Bayern München. Und so wurden aus Gegner plötzlich Freunde. Im Ergebnis zeigte sich dann welcher Club die besseren Spieler hat:

4. Platz: alle die nicht unter den ersten 3 sind

3. Platz: Tobias und Philipp (1.FC Köln)

2.Platz: Joshua und Dietmar (1.FC Köln)

1.Platz: Christian und Andre (1.FC Köln)

 

Danach spielten wir noch einige Spiele. Unter anderem ein Theaterspiel wo eine Gruppe Gegenstände oder Personen darstellten und die eine die passenden Geräusche. Dabei vergab die Erzählerin (Nicole Schmitt) die Rollen, dass wir riesengen Spaß hatten. Zum Schluss fanden alle, dass dies Profis nicht besser hinbekommen hätten.

Dass die erste Nacht eine kurze Nacht war, sah man allen an den Augen. Die Jüngeren waren zu spät ins Bett gegangen, während den Beteuern noch die Schlafgeräuche der „Mitbewohner“ noch in den Ohren klang. Dadurch wurde beim Frühstück schon heimlich geplant, wie die zweite Nacht ruhiger verlaufen könnte. Auch wenn die Methoden zu Körperverletzungen führten. Denn um gut auf die Jugendlichen aufpassen zu können, braucht man ja viel Schlaf (und zwar nicht nur Zwei Betreuer).

 

Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg runter in die Stadt.

Zuerst gingen wir zur Genoveaburg. Dort erwartete uns das Eifelmuseum mit seinem Schieferbergwerk. Wir hatten zwei Stunden Zeit, um mehr von der Eifel zu erfahren. Wer dann aber auch noch Aufmerksam durch das Museum ging Entdeckte eine Flasche mit Erftwasser. Das besondere daran war, die Probe stammte aus Lommersum und so konnte man sehen wie Sauber unser Wasser hier ist. Wer dann Mayen von oben sehen wollte, konnte auf den Aussichtsturm gehen. Nur leider war es dort ziemlich windig.

Danach folgte die Führung durch das Schieferbergwerk. Allerdings mussten wir, bevor wir in das 16 m unter der Burg liegende Museum, gehen durften Sicherheitshelme  anziehen. Dann machten wir uns auf den Weg durch eine Interessante Geschichte des Schiefers.

Als der lehrreichste Teil des Tages vorbei war, ging es auf das größte Volksfest in Rheinland- Pfalz, die Lukas- Kirmes in Mayen.  Treffpunkt war dann um 17 Uhr am Riesenrad.

 

Nach dem Abendessen (Nudeln mit Gulasch) machten wir noch ein paar Spiele. Wobei viel Körpereinsatz gefragt war.

Nach diesem Tag waren alle so geschafft, dass die Nachtwanderung wegen Müdigkeit und schlechtem Wetter ausfiel.

 Am nächsten Tag sahen die Jugendlichen schon etwas besser aus, nur das Problem der Betreuer hatte sich nicht gelöst. Und so freuten sich vor allen die Betreuer auf die Heimfahr.

 

Aber da sie die Jugendlichen nicht dreckig zu Hause abgeben wollten, hieß es „Porentiefe Reinigung im Rheinbacher Schwimmbad“.

Gegen 15 Uhr waren wir dann wieder in Lommersum. Bevor wir uns dann verabschiedeten, putzen wir noch den geliehenen MTF aus Weilerswist. Und dann war das anstrengende aber auch spaßige Wochenende vorbei.

 

 

Weitere Informationen zum Eifelmuseum und schieferbergwerk unter: www.mayenzeit.de